Katzenmusik – nur ein verrückter Trend aus den USA?


Dass Musik einen positiven Effekt auf Pflanzenwachstum hat, ist seit vielen Jahren bewiesen. Auch in der Milchproduktion wird Musik inzwischen eingesetzt, um die Milchleistung der Kühe zu steigern. Kühe und Pflanzen scheinen dabei gut auf für Menschen gemachte Musik zu reagieren. Katzen hingegen wollen etwas eigenes. Ihnen ist Bach schnuppe.

Der Spiegel berichtete 2015 in seinem Artikel ‚Musik für die Katz‘ über ein von Charles Snowdon geleitetes Forschungsprojekt der University von Wisconsin, das belegen konnte, dass Katzen auf arttypische Kompositionen durchaus mit Entspannungsverhalten oder einem Erregungszustand reagierten. Die Musikstücke wurden eigens dafür kreiert. Im Vergleich dazu wurde klassische Musik für Menschen von den meisten Fellschnuten ignoriert.

Der Komponist David Taie hat nun eine CD für Katzen auf den Markt gebracht. Er greift dabei unter anderem auf Klangkonzepte wie Vogelgesang, die Geräusche beim Saugen der Kitten und Schnurren zurück. Herausgekommen ist eine interessante Klangmischung.

Ich selbst habe mir bis dato nur das Klangsample im Internet angehört (http://www.musicforcats.com/) und finde die Musik eher gewöhnungsbedürftig. Meine Katze Josephine hat es scheinbar ähnlich gesehen. Ihr war es wichtiger, die Gunst der Stunde zu nutzen, um sich ordentlich durchkraulen zu lassen.

Vielleicht müssen Josephine und ich die gesamte CD anhören. Ich wäge noch ab.

 

Eure

katzenmusik

Homöo Faber mit Josephine

‚Homöopathie ist keine Glaubensfrage‘

 

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