Osteopathie


Was bedeutet Osteopathie?

Das Wort ‚Osteo‘ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Knochen. Pathos ist das Leiden, wobei hier das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele gemeint ist. Die Osteopathie betrachtet den Körper als eine Einheit, die sich in Bewegung befindet. Dort, wo die Bewegung gestört ist, kann Krankheit entstehen. Diese Störung kann in der Psyche beginnen. Sie kann ebenso in den Knochen oder in anderen Geweben wie etwa den Nerven beginnen. Diese Störung kann aus einer Erstarrung des Gewebes bestehen oder auch aus einem falschen Rhythmus. Die Osteopathie hilft, das Gewebe wieder in Bewegung zu bringen oder den eigenen Rhythmus wiederzufinden, damit der Körper wieder ins Gleichgewicht kommt.


Wobei hilft die Osteopathie?

Die Osteopathie hilft dem Körper, seine Selbstregulationskräfte zu mobilisieren. Alles im Körper – Knochen, Muskeln, Nerven, Psyche, Bindegewebe – steht im ständigen Austausch miteinander. Tritt an einer Stelle eine Störung auf, sucht der Körper sich einen Weg, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Gelingt ihm dies nicht, kompensiert er, d.h. er sucht sich einen Weg, um mit der Störung möglichst gut zu funktionieren. Reicht der gewählte Weg nicht aus und findet keine Heilung statt, sucht er sich neue Wege, um die Störung zu kompensieren. Meist merkt man als Tierhalter in diesem Stadium noch nicht, dass etwas nicht stimmt. Erst wenn der Körper die Störung nicht mehr kompensieren kann, kommt es zur Dekompensation, d.h. die Störung kann nicht länger ausgeglichen werden. Der Körper funktioniert nicht mehr. Wir sehen jetzt deutlich, dass etwas nicht stimmt, beispielsweise durch schweres Aufstehen oder immer wieder auftretende Lahmheiten.


Was ist das Ziel einer osteopathischen Therapie?

Ziel der Therapie ist es, den Körper des Patienten zur Selbstregulation anzuregen. Man gibt dort einen Impuls, wo die beste Wirkung auf die Selbstregulation vermutet wird. Rückenprobleme können zum Beispiel durchaus ein Hinweis auf ein organisches Problem sein. Behandelt man nur den Rücken, kann der Körper die Störung nicht beseitigen. Behandelt man das Organ, welches der Auslöser dieser Störung ist, etwa den Magen, lösen sich dadurch auch die Rückenprobleme.

Wenn Sie Fragen zum Ablauf der Behandlung haben oder spezielle Fragen zu Ihrem Tier, stehe ich Ihnen unter:

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Hinweis: Wie es der Gesetzgeber verlangt, weise ich darauf hin, dass die von mir angewandten Methoden und Verfahren keine schulmedizinischen Verfahrensweisen sind und dass ihre Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist.